Elias im Portrait

Jun 05, 2018
Torsten

Zwei Jahre. Drei Kontinente. Vier Gebirge. 30 Gipfel. Projekt 7000 ist eine abenteuerliche Reise, eine große Herausforderung für Mensch und Material. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, um Berge zu besteigen, abgelegene Regionen zu erkunden und das Gespräch mit den Einheimischen zu suchen. Aber wer ist eigentlich ‚wir‘? Dieses Projekt lebt davon, dass wir uns den Herausforderungen gemeinsam stellen. Bis zur Abreise nach Kirgistan stelle ich euch die Teilnehmer des Projekts vor. <<Zurück zur Übersicht>>


ELIAS

  • Name: Elias (*1988)
  • Beruf: Ingenieur (Doktorand)
  • P7000-Touren: Südamerika, Kirgistan
  • P7000-Gipfel: Chachani (6067m), Coropuna (6440m)
  • Rolle im Team: Elias zählt mit seiner Erfahrung und Verlässlichkeit zu den tragenden Säulen des Projektes. In Südamerika koordinierte er das Kochgeschehen, in Kirgistan wird er die Rolle des stellvertretenden Expeditionsleiters einnehmen. Neben aller Sorgfalt und Tiefgründigkeit ist Elias einer mit dem man herzlich lachen kann – und der auch in kniffligen Situationen gute Laune bewahrt.
Fünf Fragen an Elias.
1. Elias, was war für dich bisher der schönste Moment im Rahmen von Projekt7000?

Ich habe bisher an der Tour nach Südamerika teilgenommen – dort gab es eine ganze Reihe schöner Momente! Aber auch wenn es ein Bergprojekt ist habe ich den für mich schönsten Moment abseits der schneebedeckten Gipfel erlebt. Nach zwei Wochen, in denen wir durch Bolivien und Peru reisten und auf über 6000 Meter aufstiegen, legten wir einen Ruhetag ein und fuhren zum Pazifik. Es war sehr eindrucksvoll und nach den Hochgebirgslandschaften ein interessanter Kontrast, den Ozean aus nächster Nähe zu sehen.

Wir entschieden uns dazu ohne Zelt unter freiem Himmel zu schlafen und wurden mit einem Sternenhimmel verzaubert, wie ich ihn selten gesehen habe.

2. … und wo hast du so richtig gelitten?

Das war am Chachani, nachdem ich ihn anderthalb Mal bestiegen hatte. Am ersten Tag begann ich den Aufstieg gemeinsam mit Torsten, Frank und Marten. Es war bereits vor dem Start vereinbart, dass ich zusammen mit Frank zum Zeitpunkt X umdrehen würde, da er am gleichen Abend zurück nach Arequipa musste. Auf 5600 Metern Höhe trennten sich dann die Wege: Torsten und Marten gingen weiter Richtung Gipfel und ich stieg mit Frank wieder ab. Mit dieser Vorbelastung in den Knochen begleitete ich am Folgetag das restliche Team – um diesmal gemeinsam den Gipfel zu erreichen. So schön es dann war zusammen mit Benjamin, Vika, Max und Toni auf dem Chachani zu stehen, so sehr brachten mich diese beiden Tage an meine physische Leistungsgrenze.

3. Welchen Tipp hast du für Outdoor-Touren parat?

Eine gute Planung im Voraus ist wichtig und wird umso wichtiger, desto anspruchsvoller das geplante Vorhaben ist.

4. Welche drei Adjektive würdest du dir zuordnen?

Sportlich. Ehrgeizig. Empathisch.

5. Was du noch sagen willst…

Ich freue mich sehr darüber, Teil des Projekts zu sein und mit der Gruppe unterwegs zu sein. Es wäre toll, wenn wir auch nach dem Projektende noch hinbekommen würden, gemeinsam einige Touren zu unternehmen. <<Zurück zur Übersicht>>


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