Frank im Portrait

Mai 30, 2018
Torsten

Zwei Jahre. Drei Kontinente. Vier Gebirge. 30 Gipfel. Projekt 7000 ist eine abenteuerliche Reise, eine große Herausforderung für Mensch und Material. Gemeinsam machen wir uns auf den Weg, um Berge zu besteigen, abgelegene Regionen zu erkunden und das Gespräch mit den Einheimischen zu suchen. Aber wer ist eigentlich ‚wir‘? Dieses Projekt lebt davon, dass wir uns den Herausforderungen gemeinsam stellen. Bis zur Abreise nach Kirgistan stelle ich euch die Teilnehmer des Projekts vor. <<Zurück zur Übersicht>>


FRANK

  • Name: Frank (*1964)
  • Beruf: kaufmännischer Angestellter
  • P7000-Touren: Südamerika, Kirgistan
  • Höchste Höhe: 5600 Meter (am Chachani)
  • Rolle im Team: Technisch versiert und naturinteressiert – es ist immer gut, einen wie Frank dabei zu haben! Mehr als einmal konnte er dem Team mit seinen Fähigkeiten aus der Patsche helfen, sei es bei einem platten Reifen in Bolivien, oder dem Defekt eines wichtigen Ladegeräts. Darüber hinaus ist es vor allem seine offene und ehrliche Art, die Frank – als Gruppenältesten – zu einem allseits hochgeschätzten Projektteilnehmer machen!
Fünf Fragen an Frank.
1. Frank, was war für dich bisher der schönste Moment im Rahmen von Projekt7000?

Meinem persönlichen Ziel, den Aufstieg zum Chachani (6075m), habe ich lange entgegengefiebert. Als es morgens losging war meine Freude riesig – und das trotz der Tatsache, dass bereits im Vorfeld klar war, dass die Zeit wohl nicht für den gesamten Aufstieg reichen würde. Schließlich musste ich am selben Tag noch nach Arequipa weiterreisen. Und dennoch: Diese Tour, hinauf auf 5600 Meter Höhe, war für mich bisher der schönste Moment im Rahmen von Projekt 7000 – auch ohne Gipfelerfolg!

2. … und wo hast du so richtig gelitten?

So richtig leiden musste ich bisher glücklicherweise noch nicht. Einzig der Zeltaufbau auf einer Hochebene in Bolivien, bei Dunkelheit und leichtem Schneefall auf über 5000 Metern Höhe, war ein Moment, in dem ich mich gefragt habe, warum ich mir das eigentlich antue. Diese Situation lag im Grenzbereich meiner Komfortzone. Wohl auch deswegen, weil wir vorher schon eine sehr abenteuerliche, zugeschneite Passstraße passiert hatten und nicht wussten, was uns am Folgetag erwarten würde…

Trotz aller Unbehaglichkeit ahnte ich bereits in dieser Situation, dass es wohl genau diese Momente sind, an die man sich für immer erinnern wird. In diesem Sinne waren die zwei Wochen auf der Südamerika-Expedition sehr beeindruckend. Gerade auch die wunderschöne einsame Bergwelt hat mich derart fasziniert, dass ich bestimmt an den einen oder anderen Ort zurückkehren werde.

3. Welchen Tipp hast du für Outdoor-Touren parat?

Wenn ich in den Bergen unterwegs bin, dann gerne mit leichtem Gepäck. Nicht mehr als nötig, aber soviel wie notwendig. Bei Projekt 7000, sowie auch bei anderen Outdoor-Trips, sind neben der notwendigen Ausrüstung mein Leatherman-Multitool, eine Rolle Panzerband, eine Handvoll Kabelbinder sowie etwas Metalldraht meine ständigen Begleiter. So bin ich auf unvorhersehbare Ereignisse zumindest in Teilen vorbereitet.

4. Welche drei Adjektive würdest du dir zuordnen?

Neugierig. Begeisterungsfähig. Zielstrebig.

5. Was du noch sagen willst…

Im Rahmen des Projekts habe ich viele neue Eindrücke gewonnen, interessante Menschen kennengelernt, spannende Länder bereist und Situation gemeistert, vor denen ich vorher noch nicht gestanden habe. Das Projekt ist eine äußerst positive und bleibende Lebenserfahrung mit vielen Facetten! Nun bin ich neugierig auf unsere gemeinsame Tour nach Kirgistan. Auch hier, da bin ich mir ganz sicher, wird es eine Vielzahl wunderbarer Momente geben, mit Mensch und Natur. <<Zurück zur Übersicht>>


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