Reisefazit von A bis Z

Mai 10, 2015
Torsten

Es ist ein letzter Beitrag*. Ein Fazit. Eine lockere Erinnerung an die vergangenen sechs Monate. Jedem Buchstaben des Alphabets habe ich einen Begriff zugeordnet, der für mich auf der Reise eine wesentliche Rolle spielte.

*Mit diesem Beitrag endet die direkte Nachbereitung des Südkreis-Reiseprojektes. In den kommenden Wochen werde ich die Homepage neu gestalten. Lasst Euch überraschen und schaut gerne regelmäßig vorbei!


Allrad. Durchaus nützlich, wenn man die befestigten Straßen verlässt. Zwei, der insgesamt neun Mietwagen, hatten den Vierradantrieb. Gewünscht hätte ich ihn mir allerdings häufiger…

Begleiter. Zwei gute Freunde und meine Eltern begleiteten mich auf ausgewählten Etappen. Davon abgesehen reiste ich die meiste Zeit alleine.

Corona. Den Berg im Norden Chiles bestieg ich im Alleingang. Mit 5200 Metern Höhe war es der höchste Punkt der Tour.

Duschen. Waren nicht immer vorhanden. Phasenweise blieben ‚nur’ natürliche Gewässer, Rasensprenger oder eine Wasserflasche.

Einsamkeit. Ich fühlte mich selten einsam. Die emotional größte Herausforderung galt es im Westen Australiens zu bestehen. Weite Strecken, phasenweise wenig fürs Auge und kaum Menschen…

Spektakulär: Patagonien verzauberte mich.

Spektakulär: Patagonien verzauberte mich.

Flüge. 20 Mal stieg ich ins Flugzeug. Insgesamt verbrachte ich 85 Stunden an Bord, der längste Flug dauerte 13 Stunden (Sydney nach Santiago)

GPS. Hatte ich immer dabei. Vor allem wenn ich alleine im Gelände unterwegs war, ging ich auf Nummer sicher und speicherte die Koordinaten meines Ausgangspunktes.

Hitze. Im australischen Nordwesten kletterte die Quecksilbersäule auf 47°C (im Schatten). Das war ein persönlicher Temperaturrekord und ganz und gar nicht angenehm.

Intensiv. Eine Leitlinie der Tour war es, Gegenden fernab der touristischen ‚Trampelpfade‘ mit Muskelkraft zu erkunden. In diesem Sinne war die Schlussetappe – mit dem Fahrrad vom Pazifik zum Atlantik – ein würdiger Abschluss. Und ein hartes Stück Arbeit.

Jetlag. Entsteht, wenn man die Zeitzone wechselt und die Differenz so groß ist, dass sie den Biorhythmus durcheinanderbringt. Dreimal erlebte ich diesen Zustand auf der Reise (Perth, Santiago, Berlin).

Steile Auffahrt im Norden Chiles. Von 2000 auf 4500 Meter Höhe in nur 30 Kilometern.

Steile Auffahrt im Norden Chiles. Von 2000 auf 4500 Meter Höhe in nur 30 Kilometern.

Klettern. Speziell in Afrika ging es steile Wände hinauf. Immer mit Vorsicht, nie mit Seil. Unvergessen ist der luftige Aufstieg auf die Spitzkoppe (Namibia).

Langeweile. Gab es nie! Planen, packen, reisen, aufarbeiten… es gab immer etwas zu tun.

Magie. Ich sah und erlebte Dinge, die kaum mit Worten zu beschreiben sind. Eindrucksvoll und wunderschön, aber manchmal auch verstörend.

Narben. Ganz ohne Schrammen kam ich nicht davon. Zwei neue Narben (am Ellbogen und am Knie) habe ich davongetragen.

Osten. Ich umrundete die Welt in Ostrichtung. Der Start erfolgte in Windhuk (Namibia), das Ziel war Buenos Aires (Argentinien). Die nördliche Grenze stellte der südliche Wendekreis dar.

Martin, mein Reisepartner in Südafrika, beim Klettern.

Martin, mein Reisepartner in Südafrika, beim Klettern.

Partner. 14 Partner und Sponsoren unterstützten mich auf meiner Reise. Ihnen gilt ein großer Dank!

Quallen. Gab es vor allem im Westen Australiens. Vorsicht war gefragt, denn mit diesen Meeresbewohnern scherzt man besser nicht.

Risiko. Gehört dazu, sollte aber im vertretbaren Rahmen bleiben. Ich bereitete mich intensiv auf die Reise vor, um das Risiko zu minimieren. Der Plan ging (glücklicherweise) auf.

Steaks. Es hat sich bewahrheitet. Bessere Steaks, als in Argentinien, habe ich noch nie gegessen. Köstlich!

Tiere. Von groß (Elefanten), bis ganz klein (Ameise) sah ich viele Tiere. Ich bekam auch einige seltene Arten vor die Linse. Etwa bedrohte Vogelarten in Tasmanien.

Imposantes Schauspiel im Addo-Elefanten-Nationalpark (Südafrika).

Imposantes Schauspiel im Addo-Elefanten-Nationalpark (Südafrika).

Ueberraschungen. Regelmäßig passierten unerwartete Dinge. Lösen ließen sie sich (meist) mit Geduld und Kreativität.

Videos. Mehr als hundert Videos nahm ich unterwegs auf. Einen Teil veröffentlichte ich auf der Homepage, ein anderer Teil wartet noch auf seinen Einsatz.

Weigelontour.com Die Homepage gibt es seit September 2014. 90 Beiträge und rund 500 Tagesupdates habe ich seitdem veröffentlicht.

X-Trail. Mit einem Nissan dieses Typs habe ich eine der steilsten Passstrassen der Welt, den Sani-Pass, bezwungen. Ohne Allradantrieb, dafür im Rückwärtsgang.

Yampire Gorge. Diese Schlucht im Karijini-Nationalpark (Nordwestaustralien) ist wahrlich beeindruckend. An heißen Tagen – und von denen gibt es dort viele – wirkt ein Sprung ins kühle Nass Wunder.

Zukunft. Es geht weiter. Das Südkreisprojekt war (nur) der Auftakt. Für die kommenden Monate (und Jahre) ist einiges geplant.

Weite Blicke und scheinbar endlose Strecken. im Westen Australiens.

Sonnenuntergang an der australischen Westküste.

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Klaus Merthiens
8. August 2015 17:13

Hallo Torsten !
Habe soeben Deine Hompage angeklickt und schon einiges Spannendes erfahren. Werde Deine Adresse sofort speichern, habe allerdigs kein Internet am Rahmer-See, erst wenn ich in Hennigsdorf bin, schaue ich rein.
Mit der steilsten Pass-Strasse muss ich gelegentlich noch einmal persönlich sprechen, vielleicht treffen wir uns am See wieder! Wir wünschen Dir viel Erfolg und pass immer gut auf Dich auf!
Es grüßen Klaus und Christel Merthiens.

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