Blickrichtung Felsen. Der Wind pfeift und es fällt mir schwer, die Kamera still zu halten. „Eins noch“, sage ich mir und visiere mein Motiv an. Klick. Ich schaue auf den Bildschirm und vergleiche das Ergebnis mit der Realität. Ich bin zufrieden. Aber irgendwie auch nicht. „Okay. Noch ein Bild. Ein letztes“, denke ich mir und gehe zurück in die Fotoposition. 30 Minuten später stehe ich noch immer an selber Stelle. 125 Fotos habe ich mittlerweile geschossen und der einzige Grund, das Shooting zu beenden, ist die Kälte. Meine Finger sind so steif, dass es zunehmend schwerer wird, den Auslöser zu drücken.

Patagonien. Diese Landschaft am „Ende der Welt“ ist faszinierend. So schnell sich das Wetter ändern kann, so vielfältig sind die Eindrücke und Farbspiele. Mehrfach kam es vor, dass ich mich an einem Motiv „festgebissen“ habe. Es war zu beeindruckend, als das ich mich hätte abwenden können.

Ich habe mich entschieden, die Reise durch Patagonien mit einer Fotostrecke zu dokumentieren. Es ist ein Ausschnitt des Erlebten. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen Videos, weitere Bilder und ein paar Geschichten.

I took 1500 photos in Patagonia. Often it was really hard, to stop taking photos, because the scenery was awesome.