66 Tage verbrachte ich ‚Down Under‘. Ich habe viel erlebt und ganz unterschiedliche Landschaften gesehen. Nun ist es Zeit, Australien good bye zu sagen und weiterzureisen.

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3. Etappe: Weit, Wild, Westen – Streifzüge entlang der australischen Küste(n).

4. Etappe: Unberührt und abgelegen – mit dem Seekajak durch Tasmaniens Wildnis.

Die Westküste wird mir vor allem als dünn besiedelte Region mit harten klimatischen Bedingungen in Erinnerung bleiben – selten habe ich in meinem Leben so geschwitzt. Dazu kommen die großen Entfernungen – noch nie habe ich in zwei Wochen so viele Kilometer zurückgelegt. Die Belohnung waren (unter anderem) farbenprächtige Sonnenuntergänge und traumhafte Strände. Für mich ist der westliche Teil Australiens eine faszinierende Region. Ich nehme schöne Bilder und einige Erkenntnisse mit. Ob ich noch einmal den Weg in diesen Teil der Welt auf mich nehme, ist hingegen fraglich.

Momentaufnahme an der australischen Westküste.

Momentaufnahme an der australischen Westküste.

Es folgte eine eindrucksvolle, weil luxuriöse Bahnfahrt an die Ostküste. In Sydney habe ich mich schnell wohl gefühlt. Die Lage am Meer, die kulturelle Vielfalt und die lockere Lebensart der Menschen haben mir gut gefallen. Das Neujahrsfeuerwerk war spektakulär und anscheinend ein gutes Omen für das Jahr 2015. Denn der Januar hielt eine schöne Überraschung für mich bereit: Tasmanien. Die größte australische Insel hat mich in den Bann gezogen. Zum einen wegen der vielseitigen Natur, zum anderen aufgrund der freundlichen Bewohner. Ich habe Freundschaften geschlossen und nehme schöne Erfahrungen mit auf die weitere Reise.

Australien. Für mich ist es ein Land mit vielen Gesichtern. Es gibt mehr zu sagen, als ich es in diesem Fazit getan habe. Zu einem späteren Zeitpunkt werde ich das tun.

Folgende 24 Beiträge habe ich im Rahmen der 3. und 4. Etappe veröffentlicht:

Seit Dezember 2014 gibt es zudem Unterseiten in Englisch und Russisch.

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REISETIPPS

Viele Dinge lassen sich aus Reiseführern und dem Internet entnehmen. Die von mir gemachten Anmerkungen verstehen sich als Ergänzung, bzw. als persönliche Meinung.

An dieser Stelle möchte ich die Travel-Handbücher von Stefan Loose empfehlen. Diese Werke begleiten mich auf meiner Reise und haben mir schon häufig wertvolle Hinweise geliefert.

Entfernungen

Die Ausmaße Australiens sind gigantisch: Rund 3700 Kilometer beträgt die Nord-Süd-Ausdehnung, von Ost nach West sind es etwa 4000 Kilometer. In Anbetracht dieser Zahlen verwundert es eigentlich kaum, dass in vielen Reiseratgebern davor gewarnt wird, die Distanzen zu unterschätzen. Ich kann diesen Hinweis absolut bestätigen. Wer nach Australien reist, sollte sich sehr genau überlegen, was sich im zur Verfügung stehenden Zeitrahmen machen lässt. Tipp: Die Tour auf ausgewählte Bereiche beschränken. Weniger ist in diesem Fall mehr.

Fortbewegung

Aufgrund der großen Entfernungen ist das Flugzeug das Verkehrsmittel erster Wahl, wenn größere Entfernungen überwunden werden müssen. Je nach Landesteil kommen auch Züge und Busse in Frage. Generell lässt sich der Osten einfacher mit Hilfe des öffentlichen Nahverkehrssystems erschließen als der Westen. Wer das Outback erkunden möchte, der wird um ein (Miet)Auto nicht herumkommen.

Ferien

Ich hatte große Mühe, über Weihnachten und Neujahr Unterkünfte zu finden. Viele Hotels/Hostels sind bis Ende Januar gut besucht und sollten frühzeitig gebucht werden. Die Gründe liegen auf der Hand: Es ist Sommer und es sind Schulferien. (Wie es zu anderen Jahreszeiten aussieht, kann ich nicht beurteilen.)

Handy & Internet

Deutsche Handys funktionieren. Allerdings ist die Netzabdeckung nur in besiedelten Räumen gewährleistet. Beispielsweise hatte ich an der Westküste nur selten Empfang.

Internet ist vielerorts verfügbar. Die Frage ist eher, zu welchem Preis. Freies WLAN ist leider kein Standard und sollte bei der Hotelbuchung beachtet werden.

Sonstige Hinweise

Aus meiner Sicht ist Australien ein sicheres und einfaches Reiseland. Einfach in dem Sinne, dass der Lebensstandard auf westlichem Niveau ist und – mit Ausnahme der giftigen Tiere – keine besonderen Gefahren lauern. Die Menschen sind meist sehr aufgeschlossen und hilfsbereit.